Die Coaches

Die Coaches unterstützen die UNART-Gruppen bei ihrer Arbeit. Coaches sind Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten: Regisseur*innen, Choreograph*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen Videokünstler*innen.

Die Coaches haben viel Erfahrung mit Performance-Projekten und können Tipps und Anregungen geben. Sie helfen euch, eure Ideen weiterzuentwickeln und stehen euch im Arbeitsprozess zur Seite. Sie sind eure Berater*innen, zeigen euch Techniken, die ihr noch nicht kennt und sind eure ersten kritischen Zuschauer*innen.

Die Künstler an eurer Seite

Thalia Theater Hamburg

Das sind die Coaches 2021/2022:

  • SVEN JANETZKO
    (aka Herr Spiegelei | Svenni Demmi) 

    ist freier Performer, Tänzer und Musiker mit über 25 Jahren professioneller Bühnenerfahrung vor und hinter den Kulissen. Seit 2008 ist er fester Performer und Gast-Rapper bei DEICHKIND und Mitgestalter der Shows. Außerdem tourt er u.a. mit BOSSE, Pascal Finkenauer, Barbara Morgenstern, PLANETA, Mint Mind sowie Glacier und wirkte schon bei unterschiedlichsten Theater-, Kunst-, Film-, TV- und Videoproduktionen (wie bspw. beim Rimini-Protokoll, den Beatskeaks, Beginnern und Prodkutionen vonPro7, arte, MTV, WDR) mit. Er arbeitet/e als Journalist, Moderator, Grafik-Designer, Maler und ist Dozent an der HIPHOPACADEMY Hamburg für Staging und Stückentwicklung.

  • SARAH LASAKI

    ist gebürtige Hamburgerin mit Wurzeln in Nigeria der Schweiz und Frankreich. Sarah ist seit 20 Jahren professionelle Tänzerin und arbeitet projektbezogen seit 10 Jahren intensiv mit jungen Menschen im Bereich Tanz und Musik. Von 2007 bis 2015 war Sarah mit der Erfolgsshow „ STOMP“ weltweit unterwegs und beschäftigt sich seitdem mit der Verschmelzung von Tanz und Bodypercussion. Sie wirkte als Choreographin/Tänzerin in einigen Kampnagel Produktionen wie z.B. "A.D.S.D.A.", "Planet Kigali", "Blue Moon" oder zuletzt in "Schlagsahne" mit. Sie gehört zum festen Team des „Body Rhythm Hamburg“ Festivals und arbeitet gerade an ihrem Solo.

  • KATJA MEIER

    ist Theaterpädagogin und arbeitet gerne crossover: Mit verschiedenen Leuten und Künsten, an verschiedenen Orten, ob Theater, Museum, im Wald oder auf der Straße. Katja arbeitet außerdem am Theater Lüneburg, aber auch als freischaffende Theaterpädagogin u.a. für das Thalia Theater, wo sie seit Jahren die inklusive Theatergruppe „Eisenhans“ leitet. Außerdem entwarf sie auch schon diverse Ausstattungen u.a. für Musikvideos. Mit der Musiktheaterregisseurin Kerstin Steeb realisierte sie zuletzt den Opernfilm "Der Wald" nach einer Oper der britischen Komponistin Ethel Smyth, in dem es um rechte Gedankenwelten in Deutschland geht.

  • ANNE PRETZSCH

    arbeitet in den Feldern Performance und Berührung. Seit dem Ende ihres Studiums erarbeitet sie textbasierte Performances in immer unterschiedlichen Konstellationen. 2018 erhielt sie das Jahresstipendium stARTupstARTup durch die Claussen Simon Stiftung und 2020 zwei weitere Förderung der Stiftung zur Konzeption einer Lehrendenfortbildung im Fach Performance sowie der Veröffentlichung Ihres Lyrikbandes im Hochroth Verlag. Im vermittelnden Kontext arbeitet sie mit Menschen ab 4 Jahren u.a. für Thalia Schule, Theaterdeck sowie zahlreiche Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen und als Dozentin an der Hafencity Universität. Aktuell ist sie als Mentorin für die Kreativ Gesellschaft tätig und erarbeitet eine Performance als digitalen Hybrid in Zusammenarbeit mit Eeden, dem Anti-Rassismus-Kollektiv We A.R.E. e.V. sowie dem Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium und rund 70 Schüler*innen.

  • KERSTIN STEEB

    ist Musiktheaterregisseurin. Sie dekonstruiert die strenge Form von Oper oft durch eigene Bearbeitungen und Fassungen und deckt damit eine Direktheit im Spiel so wie eine aktuelle Brisanz in der Thematik auf. Sie inszenierte u.a. an Häusern wie der Staatsoper Hamburg und dem Theater Hagen. Dokumentationstheater und experimentelle Formate am Thalia Theater und an der Stadtteilschule Alter Teichweg in Dulsberg boten Kerstin Steeb Ausflüge in das Filmgenre.

  • RON ZIMMERING

    ist Schauspieler, Regisseur und Künstlerischer Leiter verschiedener Veranstaltungsformate. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und war vier Jahre festes Ensemblemitglied am Staatstheater Saarbrücken. Später absolvierte er ein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg. Er inszeniert  u.a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Hamburger Staatsoper, Saarländischen Staatstheater, Theater Heidelberg, Theater Osnabrück und auf Kampnagel. Zudem ist er Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Schauspiel Frankfurt

Das sind die Coaches 2021/2022:
 

  • PAUL HÜBNER

    widmet sich als Trompeter und Performer in besonderem Maße neuer und experimenteller Musik mit zahlreichen Konzerten im In- und Ausland. Zu seiner Arbeit gehört die intensive Zusammenarbeit mit Komponist*innen seiner Generation zur Realisation neuer Werke für ein umfangreiches (Blechblas-)Instrumentarium und die Erforschung neuer Klänge – akustischer, inhaltlicher und sozialer Art – in eigenen Kompositionen. Zudem arbeitet er als Künstlerdozent in interdisziplinären Projekten kultureller Bildung, unter anderem für die Stiftung Nantesbuch, das Schauspiel Frankfurt und die Freie Kunstakademie Frankfurt.

  • JASON JACOBS

    ist Choreograph, Tanzpädagoge und Projektinnovator und lebt in Frankfurt. Er tanzte u.a. für Hofesh Shechter, Johannes Wieland, Complexions Contemporary Ballet und North Carolina Dance Theater. 2014 absolvierte er einen Master in Contemporary Dance Education an der HfMDK Frankfurt. Gemeinsam mit Ekaterine Giorgadze leitet er die Kompanie MuddyBoots, entwickelt choreographische Arbeiten und leitet künstlerische Forschungsprojekte. Jacobs unterrichtet an Universitäten in ganz Europa und Nordamerika und ist Dozent für den Fachbereich Tanz an der HfMDK Frankfurt. Derzeit absolviert er einen Executive MBA an der Frankfurt School of Finance & Management und entwickelt mit dem Hessischen Staatsballett und dem Softwareentwickler RoutePatch eine auf künstlicher Intelligenz basierende DanceApp, “MemoryLapse”.

  • LEANDER RIPCHINSKY

    fing mit sechs Jahren an Theater und Musik selbst zu machen und so viele Filme wie möglich von anderen anzuschauen. Nach einem Praktikum in einer Anwaltskanzlei in der 9. Klasse war schnell klar, dass Leander beruflich besser was mit Kunst machen sollte, was er seitdem an Schnittstellen zwischen Performance-Kunst, Installationskunst, Musik-Konzerten, Kuration, Sozialarbeit, Kino und Dramaturgie auf und hinter der Bühne tut.

     

  • FLORENCE RUCKSTUHL

    studiert in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft und arbeitet als Performerin und Dramaturgin in unterschiedlichen Arbeitskonstellationen. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Fragen nach Performativität und emanzipierter Rezeption, der Ästhetik von Zerstörung und der Rolle nicht-menschlicher Akteur*innen in Theater und Performance.

  • JUDITH SENGER

    absolvierte eine Schauspielausbildung und studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik in Gießen und Frankfurt. Außerdem hat sie eine Ausbildung zum systemischen Coach an der Hochschule Rhein-Main gemacht. Neben mehreren Regiearbeiten u.a. am Staatstheater Darmstadt, Theater Münster und an der Staatsoper Mannheim, leitete sie eine freie Theatergruppe und übernahm einen Lehrauftrag an der Universität Gießen. Zurzeit arbeitet Judith als Regisseurin, Theaterpädagogin, systemische Coachin und Lehrerin für darstellendes Spiel.

  • AYLIN YESILAY

    ist Singer-Songwriterin, Musikproduzentin und Tanzchoreografin. Seit 2009 ist sie beim Künsterkollektiv/Künsterplattform „Baby Shoo Entertainment“ als Coachin und Künstlerin aktiv. Aylin leitet Workshops für (überwiegend) Kinder- und Jungendprojekte mit dem Schwerpunkt „Förderung der Urbanen Kunst“ speziell im Rhein Main Gebiet und in diversen Einrichtungen. 2017 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Land in Sicht“. Zurzeit ist sie als Songwriterin in der deutschen Musikindustrie aktiv und führt Regie als Choreografin im Bereich Theater, Musik und Tanz. 

Staatsschauspiel Dresden

Das sind die Coaches 2021/2022:

  • RENÉ BORNSTEIN

    ist Bassist, Lehrer und Komponist. Studium der Carl Maria von Weber Hochschule für Musik Dresden „Jazz, Rock, Pop“(2006-2011). Er arbeitete in den letzten Jahren in diversen Jazz-, Rock- und Popbands (Torkler-Bornstein, Scrootch, Lammel Lauer Bornstein u. a.) und gastiert in verschiedenen Produktionen am Staatsschauspiel Dresden. Außerdem engagiert er sich mit dem Performance Krokodiltrio für die musikalische Früherziehung.

  • ANNA LILA MAY

    ist freischaffende Videokünstlerin. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden. Seit 2014 entstanden verschiedene Ausstellungen und Installationen, gezeigt u.a. in Dresden, Düsseldorf, London und Hamburg. Neben Videokunst und Malerei, erarbeitet sie regelmäßig Radio-Features für mdr, swr2 und Deutschlandfunk.  

  • MAX SCHUMACHER

    studierte Dramaturgie an der Humboldt Universität Berlin und Performance Studies (MA) an der New York University. 1999 gründete er Post Theater in New York. Neben seinen künstlerischen, dramaturgischen und kuratorischen Tätigkeiten lehrt Max Schumacher auch Workshops und Seminare und hält Vorträge an Hochschulen und Kunstinstitutionen weltweit. Seit 2019 leitet er das Theater der TU Dresden Die Bühne. Wichtiges Element in Max Schumachers Arbeit ist die Verbindung von darstellenden Künsten und medienkünstlerischen Mitteln und das Verhältnis zwischen Mensch und Technik.

  • ANNA TILL

    lebt und arbeitet als freischaffende Choreografin in Dresden. Unter dem Label situation productions entwickelt sie Bühnenstücke in wechselnden Kooperationen mit Künstler*innen unterschiedlicher Genres. Sie ist aktives Mitglied bei TanzNetzDresden und Gründungsmitglied des Villa Wigman für TANZ e. V.

  • JARII VAN GOHL

    ist Komponist, Klangarchitekt, Dozent für audiovisuelle Kommunikation, Projektmanagement und Beatdesign, entwickelt innovative Klangkonzepte für Performances, erforscht Architekturakustik und ist mit seiner Band DŸSE seit 2009 international unterwegs.

  • ROMY WEYRAUCH

    ist freie Regisseurin und Theatermacherin. Studium an der Universität Hildesheim & Exeter (GB) mit den Schwerpunkten Theater & Performance. Seit 2016 Künstlerische Leitung des Performancekollektivs theatrale subversion zusammen mit ihrem Kollegen Michael McCrae. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Theater, Performance, Musik, Film, neuen Medien und wurden u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, HELLERAU Dresden und Theater an der Parkaue Berlin gezeigt.

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